QlikView 12.9: Das Ende des Supports rückt näher – jetzt handeln!

Der Support für QlikView 12.90 endet am 31. Oktober 2026. Für Unternehmen, die weiterhin auf QlikView setzen, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, die nächsten Schritte zu planen.

QlikView ist in vielen Unternehmen seit Jahren ein fester Bestandteil der Business-Intelligence-Landschaft. Doch auch etablierte Systeme müssen regelmäßig überprüft und an neue Anforderungen angepasst werden. Die bevorstehenden Support-Endtermine machen es notwendig, sich mit der Zukunft der eigenen BI- und Reporting-Umgebung auseinanderzusetzen.

Die wichtigsten Support-Termine im Überblick

Laut der offiziellen QlikView Product Lifecycle-Übersicht von Qlik gelten folgende Support-Endtermine:

  • QlikView 12.90: Support-Ende am 31. Oktober 2026
  • QlikView 12.100: Support bis 30. September 2027

Stand Oktober 2026 führt Qlik in der Lifecycle-Übersicht keine neuere Version als 12.100. Damit endet der Support für QlikView 12.90 bereits in wenigen Tagen. Unternehmen, die diese Version noch produktiv einsetzen, sollten ihre Handlungsoptionen zeitnah prüfen.

Was bedeutet das Support-Ende für Unternehmen?

Das Ende des Supports ist mehr als ein technischer Stichtag. Es bietet auch die Gelegenheit, die bestehende BI-Strategie kritisch zu hinterfragen und zukünftige Anforderungen zu berücksichtigen.

Je nach Infrastruktur und bestehenden Supportvereinbarungen kann der weitere Betrieb einer nicht mehr unterstützten Version zusätzliche Sicherheits- und Betriebsrisiken mit sich bringen. Auch Wartung, Fehlerbehebung und die langfristige Weiterentwicklung der Reporting-Landschaft sollten in die Überlegungen einfließen.

Welche Lösung am besten geeignet ist, hängt unter anderem von der bestehenden Systemarchitektur, der Komplexität der QlikView-Anwendungen, den Datenquellen und den individuellen Reporting-Anforderungen ab.

Drei Optionen für QlikView-Anwender

1. Upgrade auf QlikView 12.100

Wer seine bestehende QlikView-Umgebung vorerst beibehalten möchte, kann ein Upgrade auf Version 12.100 prüfen. Damit verlängert sich der Supportzeitraum bis zum 30. September 2027. Unternehmen gewinnen zusätzliche Zeit, um eine langfristige Entscheidung vorzubereiten.Allerdings ist auch diese Lösung zeitlich begrenzt. Es empfiehlt sich daher, die gewonnene Zeit für eine strukturierte Evaluierung der zukünftigen BI-Strategie zu nutzen.

2. Migration zu Qlik Sense

Der Wechsel von QlikView zu Qlik Sense bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Analytics-Umgebung zu modernisieren und bestehende Anwendungen im Hinblick auf zukünftige Anforderungen weiterzuentwickeln. Qlik Sense ermöglicht interaktive Datenanalysen und Visualisierungen und unterstützt Anwender dabei, Daten flexibel zu untersuchen und neue Erkenntnisse zu gewinnen. Eine Migration sollte sorgfältig geplant werden. Bestehende QlikView-Anwendungen, Datenmodelle, Skripte und Abhängigkeiten müssen analysiert werden, um den Aufwand realistisch einzuschätzen und einen geeigneten Migrationspfad festzulegen.

3. Migration zu Qlik Cloud

Für Unternehmen, die ihre BI-Infrastruktur modernisieren und den Betrieb stärker in die Cloud verlagern möchten, kann Qlik Cloud eine attraktive Option sein. Die cloudbasierte Plattform bietet Möglichkeiten für Datenanalyse und Visualisierung, ohne dass die gesamte Analytics-Umgebung auf einer eigenen Serverinfrastruktur betrieben werden muss.

Vor einer Migration sollten Unternehmen insbesondere ihre Sicherheits- und Governance-Anforderungen, Datenquellen, Berechtigungen und bestehenden Integrationen berücksichtigen. Auch die organisatorischen Rahmenbedingungen und die langfristige Cloud-Strategie spielen bei der Entscheidung eine wichtige Rolle. Eine strukturierte Planung hilft dabei, die passende Zielarchitektur zu bestimmen und den Übergang möglichst reibungslos zu gestalten.

Fazit: Jetzt die Weichen für die Zukunft stellen

Mit dem Support-Ende von QlikView 12.90 am 31. Oktober 2026 besteht für betroffene Unternehmen konkreter Handlungsbedarf.

Ob Upgrade auf QlikView 12.100 oder Migration zu Qlik Sense oder Qlik Cloud: Eine frühzeitige Planung hilft, Risiken zu reduzieren und die passende Lösung für die individuellen Anforderungen zu finden.

Unsere Empfehlung: Verschaffen Sie sich einen Überblick über Ihre bestehende QlikView-Umgebung, identifizieren Sie technische und fachliche Abhängigkeiten und definieren Sie eine realistische Upgrade- oder Migrationsstrategie.

Denn eine zukunftsfähige BI-Strategie umfasst nicht nur die Analyse von Daten, sondern auch die zuverlässige Bereitstellung der daraus gewonnenen Erkenntnisse.

Sie planen die Weiterentwicklung Ihrer BI- und Reporting-Landschaft? Harrer & Partner unterstützt Sie dabei, Ihre bestehende Umgebung zu analysieren, geeignete Handlungsoptionen zu bewerten und die nächsten Schritte für Ihre BI-Strategie zu definieren.

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